Tanami-Road

Ausnahmsweise gibt es heute mal drei Tage in der Zusammenfassung, denn wir sind auf der längsten Strecke unterwegs und nur am Anfang – in Halls Creek – und am Ende – in Tilmouth Roadhouse gibt es Intertnet-Zugang und dazwischen vor allem viel NICHTS.img_4687.jpg

Auf dem Campingplatz sprechen wir kurz vor der Abfahrt mit einem anderen Camper, der gerade die Tanami-Route in umgekehrter Richtung gefahren ist. Er beseitigte letzte Zweifel, ob wir die Strecke bewältigen können. Ich glaube, allein die Vorstellung „Tanami-Wüste“ Weiterlesen

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Halls Creek

DCIM100MEDIADJI_0087.JPGWas für eine Nacht, Kaum war die Sonne gestern Abend untergegangen, wurde es merklich kühler. Zum Glück waren unsere Matratze und Bettdecke noch von der Hitze des Tages aufgeladen, so dass es zunächst einigermaßen muckelig in unserem Wohnwagen war. Doch gegen Morgen mussten wir schon eng aneinander rücken, um nicht zu frieren. Viel kälter darf es nicht werden.

Am Morgen wurde der Ofen in den Bungle Bungles aber schnell wieder eingeschasltet. Auf unseren diversen Wanderungen um Weiterlesen

Bungle Bungle

Die Zeitverschiebung von anderthalb Stunden hat unseren Schlafrhythmus durcheinander gebracht, Wir sind – bezogen auf die Uhrzeit – viel zu spät ins Bett gegangen und wie gewohnt mit Sonnenaufgang aufgestanden: um 5:30 Uhr. Entsprechend früh waren wir abfahrbereit. Wir haben Wyndham aber nicht verlassen, ohne noch einmal bei Mark Fisch, ein Dutzend Austern und sechs Eier zu kaufen. Er hat uns als Zugabe noch einen Kürbis geschenkt.IMG_4631

Auf dem Weg Richtung Süden verzeichnete die Karte noch einige Felsmalereien. Weiterlesen

Wyndham

Heute Nacht hat es kaum abgekühlt. Kurz nach Sonnenaufgang waren es immer noch 24 Grad. Wir lassen es langsam angehen, kaufen noch die Reste ein, besuchen die Touristeninfo und machen uns auf den kurzen Weg nach Wyndham. Nicht ohne vorher die Zebra-Rock-Gallery zu besuchen. IMG_4577Das ist eine Künstlerwerkstatt mit Cafe, die sich darauf spezialisiert hat, aus einem teilweise wie Zebrafell Weiterlesen

Kununurra

IMG_6370Wieder eine unglaubliche Nacht in der absoluten Einsamkeit. In Ermangelung einer richtigen Dusche kommt nun zum ersten Mal unsere Campingdusche zum Einsatz. Es funktioniert für eine Katzenwäsche.

Ganz in der Nähe gibt es eine Sandstein-Schlucht, die empfohlenes Besichtigungsziel ist. Leider ist der Weg auf den letzten zwei Kilometern so schlecht, dass wir den Wagen stehen lassen und zu Fuß weiter gehen. Es ist schon längst wieder knuffig heiß geworden. Diese Limeston Gorge ist etwas weniger spektakulär, als wir vermutet haben. Im Laufe der Jahrmillionen hat das Regenwasser das Calcium aus dem Sandstein gelöst und in Calzit umgewandelt. Das verleiht dem Stein eine ganz einzigartige Struktur.

Viel einzigartiger und immer ein Hingucker sind die großen Weiterlesen

Bullita Homestead

Welch ein toller Übernachtungsplatz. Kein Auto mehr ab 19 Uhr, Stille, Sternenhimmel, Einsamkeit. Genau so haben wir uns das vorgestellt. Und in der Nähe ein Wasserlauf, den wir statt der morgendlichen Dusche nutzen konnten.IMG_1340

Wehmütig verlassen wir den Victoria River und fahren weiter Richtung Norden. 120 Kilometer lang kommt uns kein Auto entgegen – nur die Polizei Weiterlesen

Victoria River

Heute gibt es keinerlei Besonderheiten von der Fahrt zu berichten. Wir hatten geplant, in Top Springs zu übernachten. Aber das Personal war reichlich unflexibel und in der Nähe brummte der Diesel-Generator für die Stromversorgung. Ein etwas ruhigerer Stellplatz wird gesperrt, weil dort unbedingt heute der Rasensprenger stehen muss.IMG_1295

Wir schauen uns noch drei Roadtrains an, die mit jeweils 180 Rindern beladen auf dem Weg nach Darwin sind. Für die Tiere sicherlich kein Vergnügen.

Nach einer längeren Pause entscheiden wir uns, diese gastliche Stätte zu verlassen und noch 70 Kilometer weiter zu fahren. Dort an der Durchfahrt des Vitoria Rivers soll es eine einsame Campingmöglichkeit geben. Und in der Tat: dieser Platz ist ein Vielfaches besser, als die Generator-Hölle in Top Springs. Wir holpern über ein paar Felsplatten und finden einen Schattenplatz – ungefähr 30 Meter vom Wasser entfernt. Es wird gekocht: Nudeln mit Zwiebeln, Knoblauch und Tomatensoße. Vorher aber noch ein erfrischendes Bad in dem angenehm temperierten Fluss.DCIM100MEDIADJI_0050.JPG

Nach Einbruch der Dunkelheit wird die Kamera aufgebaut und wir versuchen, den Sternenhimmel im Bild festzuhalten. 30 Sekunden Belichtungszeit sind notwendig, um einigermaßen brauchbare Fotos zu bekommen.IMG_1333

Bis wir um 9 Uhr die Augen zu machen, kommen noch zwei Autos die Straße entlang. Ansonsten: Ruhe.Käfer

  1. 9. 17

 

 

Cape Crawford

In der vergangenen Nacht stieg uns schon wieder Brandgeruch in die Nase. Ein weit entferntes Buschfeuer hatte seinen Qualm bis in unsere Gegend geschickt. Unwillkürlich haben wir darüber nachgedacht, was passieren wird, wenn es nicht nur der Geruch, sondern ein richtiges Buschfeuer ist. Aber keine Sorge, am Morgen hatten sich Qualm und Geruch wieder verzogen.dji_00341.jpg

Wir haben noch einen kleinen Umweg eingelegt um in Bing-Bong noch einen letzten Blick auf den Golf von Carpenteria zu werfen. Weiterlesen

King Ash Bay

Wieder eine lange, manchmal anstrengende, manchmal langweilige Wegstrecke liegt vor uns. Hin und wieder bekommt unser Wagen eine Unterbodenwäsche. IMG_4492Auffällig ist, wie viele Autowracks die Straßenseiten säumen. Wir fahren schnell, aber vorsichtig. Manchmal ist die Wellblechpiste so buckelig, dass wir gewissermaßen in den Straßengraben ausweichen müssen. Weiterlesen